Sicherheit: Geringe Kriminalität in Japan

Japan ist als Reiseziel an sich kein sehr gefährliches Land. Diebstahl und Vandalismus sind ihnen fremd – die Kriminalität in Japan ist daher gering. Bei einer Reise sollten trotzdem einige Sicherheitshinweise beachtet werden.

Erdbeben, Tsunamis, Taifune

In Japan gibt es die meisten Erdbeben weltweit. Pro Jahr werden ca. 1.500 Erdbeben registriert, von denen viele auch in Tokio spürbar sind. Auch vor Tsunamis, den Riesenwellen, die aus einem Seebeben hervorgehen können und die alles mitreißen, was sie überfluten, wird regelmäßig gewarnt und entsprechende Trainingsprogramme für den Ernstfall sind ratsam.

Gerade im Spätsommer kann zudem die Reise nach Süd- und Westjapan gefährlich sein, da es zu dieser Zeit häufig zu tropischen Wirbelstürmen, den Taifunen,  kommt, die oft Zerstörung und auch Tote zur Folge haben.

Folgen von Fukushima

Die Reise zum Nordosten der Insel Honshu sollte gemieden werden. Dort wurde im März 2011 das Atomkraftwerk Fukushima schwer beschädigt und es kam zur Verseuchung des umliegenden Gebiets. Abgesehen von den von der japanischen Regierung gesperrten Gebieten, ist die Reise nach Japan jedoch ungefährlich.

Strafrecht

Der Drogenbesitz wird in Japan besonders hart bestraft. Es gibt keinen Unterschied zwischen harten und weichen Drogen und selbst der Besitz einer kleinen Menge Marihuana kann zur Haftstrafe führen.

Da in den letzten Jahren immer mehr Touristen versucht haben Drogen zu schmuggeln, geht der japanische Staat im Moment besonders hart gegen sie vor. Sollte es beim Aufenthalt in Japan zu Verkehrsunfällen mit Verletzen oder gar Toten kommen, wird geraten sich sofort an die Botschaft in Tokio zu wenden.