Gesundheit: Tipps für die Japanreise

Damit die Reise nach Japan auch zum richtigen Erlebnis wird und nicht mit bösen Überraschungen endet, sollten einige Grundsätze beachtet werden. Vor Reiseantritt ist ein genereller Gesundheitscheck ratsam. Der Arzt ist auch bestens darüber informiert, welche Vorsorgeimpfungen oder Medikamente, für den Notfall verabreicht werden sollten. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung wird empfohlen.

Trinken in Japan

Japan gilt zwar als sehr gesundheitsbewusstes Land, aber es sollte immer auf die Qualität von Speisen und Getränken geachtet werden.Viele Besucher trinken ausschließlich das abgefüllte Wasser oder Getränke aus Dosen und Flaschen, auf Eiswürfel sollte verzichtet werden. Diese könnten entweder mit Wasser produziert sein, welches nicht alle Reinigungsstationen durchlaufen hat, ebenso kann es durch nicht fachgerechte Lagerung mit Keimen infiziert sein.

Richtig und sicher essen

Auch wenn roher Fisch zu Japans Spezialitäten gehört, können bei Verzehr parasitische als auch toxische Vergiftungen auftreten. Speziell wenn die richtige Lagerung bei perfekter Temperatur nicht nachvollziehbar ist, wird von diesem Genuss dringend abgeraten.

Weiterhin sollten alle Speisen und Getränke vermieden werden die als „Streetfood“, also von den kleinen Verkaufsständen an den Straßen, angeboten werden. Bei Fleischgerichten immer auf „gut durchgebraten“ bestehen. Auch hier ist weder Lagerhaltung noch Kühlkette nachvollziehbar. Keime und Bakterien im Fleisch sterben bei einer Kerntemperatur von 70 Grad nach zwei Minuten ab. Somit ist mit durchgebratenem Fleisch ein sicherer Genuss gewährleistet.

Wenn doch etwas passiert

In Japan gelten selbige Regeln wie zu Hause. Treten Erkrankungen oder Symptome auf, die sich auch in ein bis zwei Tagen nicht verbessern, ist ein Arztbesuch unumgänglich. Die Auslandskrankenversicherung regelt dies.