Die besten japanischen Gerichte

Japanische Gerichte werden traditionell mit wenigen Gewürzen oder Öl zubereitet, um den Eigengeschmack der Lebensmittel hervorzuheben. Wichtig ist außerdem eine ansprechende Präsentation der Speisen, da das Essen in Japan einen nahezu zeremoniellen Charakter hat.

Dashi

Dashi – Typisch japanisches Gerichte (Bild: Marco Mayer – Fotolia.com)

Reis ist Hauptnahrungsmittel

Reis gilt in Japan nicht als Beilage. Er ist der Hauptbestandteil einer Mahlzeit, als Beilage gelten die anderen Speisen. Auch Nudeln sind in der japanischen Küche oft zu finden. Sie werden im Wok angebraten, sowie auch in Brühe oder mit Soße serviert. Die transparenten Glasnudeln aus Mungbohnenstärke dienen als Suppeneinlage. Daneben werden sie, wie auch Reisnudeln, für Salate verwendet.

Japanische Suppenkultur

Suppen sind in der japanischen Küche von großer Bedeutung. Die Miso-Suppe gilt als Nationalgericht. Des Weiteren ist die Nudelsuppe „Ramen“ ein beliebter Imbiss. „Dashi“, ein klarer Fischsud, ist die Grundlage der meisten Suppen. Je nach Rezept kommen noch Gemüse, Tofu, Nudeln, Fleisch oder Fisch hinzu.

Auch Suppen werden mit Stäbchen gegessen. Mit ihnen werden die festen Stücke herausgefischt, die Brühe wird anschließend aus der Schale getrunken.

Berühmte Spezialitäten

Denkt man an japanische Gerichte, so kommt einem sogleich Sushi in den Sinn. Dabei spielt Sushi im japanischen Alltag eine eher untergeordnete Rolle. Die Spezialität aus rohem Fisch und gesäuerten Reis ist besonderen Anlässen vorbehalten.

Ein Genuss der besonderen Art ist auch Kobe-Rind. Obgleich die japanische Küche eher fleischarm ist, gilt das außergewöhnlich zarte Fleisch als Delikatesse.

Tempura sind im Teigmantel frittierte Speisen aus Gemüse, Fleisch oder Fisch. Sie werden traditionell mit einem Dip serviert.