Tauchurlaub in Japan: Die schönsten Unterwasser-Paradiese

Wer einen Tauchurlaub plant, der denkt meist an Länder wie Australien und Ägypten und vergisst dabei den Inselstaat Japan. Dabei hat das Land der aufgehenden Sonne, mit seinen mehr als Tausend Kilometern Küste, insbesondere Tauchern viel zu bieten.

Bis zum nächsten Tauchspot ist es oft nur ein Katzensprung

Unterwasserwelt Japans entdecken

Japans Küste beherbergt eine faszinierende Unterwasserwelt. (Bild: Olga Khoroshunova – Fotolia)

Tauchen ist in Japan eine beliebte Freizeitsportart, was vor allem an den kurzen Wegen zum Wasser liegt. Vom Meer ist man nie weiter als 150 km entfernt, die meisten Großstädte liegen direkt an der Küste. Besonders beliebt für Tauchausflüge ist die Inselwelt rund um Okinawa. Das subtropische Klima und Wassertemperaturen von durchschnittlich 16 Grad im Winter ermöglichen das ganze Jahr über Tauchgänge. Sehenswert sind hier vor allem die unzähligen Unterwasserhöhlen am „Zampa Point“, das Schiffswrack der „USS Emmons“ und die zahlreichen Korallenriffe direkt an der Küste.

Die nahe gelegenen Kerama-Inseln bieten glasklares Wasser sowie weißen Sandboden und damit eine besonders gute Sicht. Wer schon immer einmal Meeresschildkröten, Haie, Rochen und riesige Fischschwärme von Nahem sehen wollte, der hat hier gute Chancen.

Hammerhaie als Pyramidenwächter

Einer der interessantesten Tauchspots in Japan sind die Unterwasserpyramiden von Yonaguni. Die weltweit einzigartigen Felsformationen sind für Wissenschaftler bis heute ein Rätsel: Die Einen halten die kantigen Gebilde für natürliche Erosionsplattformen, die Anderen für die Überreste einer alten Kultur, die vor über 8.000 Jahren im Meer versank. Egal, welche Theorie der Wahrheit entspricht, der Anblick ist einmalig. Das Gebiet ist außerdem für seine große Artenvielfalt bekannt, vom kleinen Zwerg-Seepferdchen bis zum 6 Meter langen Hammerhai lässt sich hier viel entdecken.